Martina Pinter

Handout zum Vortrag am 21.4.15 “Was will mir mein Körper sagen?”

Was will mir mein Körper sagen? – Symptome richtig verstehen und behandeln

 

Eine Krankheit ist eine Art Fehlermeldung im System. Die Meldung erfolgt in Form von körperlichen oder seelischen Symptomen, so z.B. in Form von Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Ängsten, depressiven Verstimmungen.

Leuchtet bei unserem Fahrzeug, unserer Waschmaschine u.ä. ein rotes Lämpchen auf, so nehmen wir dies in der Regel sofort als Hinweis wahr, dass es hier einer Korrektur/Reparatur bedarf.

Genauso aufmerksam sollten wir stets unseren Körper und seine Fehlermeldung „Krankheit“ betrachten. Sind wir achtsam und nehmen die Fehlermeldung für wahr, können wir erkennen, dass etwas in unserem „ICH-System“ nicht stimmt. Wir haben unser inneres Gleichgewicht von Körper-Geist-Seele verloren. In irgendeinem Bereich unseres Lebens leben wir nicht entsprechend unserer Wahrheit, unseres Herzens oder unseres Körpers.Wir sollten beginnen, die Krankheit als Wegweiser anzusehen. Demzufolge ist es auch so wichtig, dass nicht allein das erkrankte Organ/der betroffene Körperteil behandelt wird, sondern der Mensch in seiner Ganzheit.

Krankheit ist ein Zustand in dem das ganze System nach Veränderung drängt.
Nehmen wir uns doch einmal die Zeit, um ihn uns hinein zu spüren, und uns zu fragen:

Was für eine Botschaft steht hinter meinem Krankheitssymbol?
Was will mir mein Körper sagen?
Was kann ich nicht mehr aufgrund meiner Krankheit?
Wozu zwingt mich meine Krankheit?
Gibt es auch Vorteile für mich aufgrund meiner Krankheit?

Unser Körper ist wie ein Buch in dem wir lesen können. Dieses Buch ist eine Beschreibung der Art, wie wir denken, und wie wir aufgrund unseres Denken fühlen.
Jeder Gedanke erzeugt ein Gefühl – jedes Gefühl erzeugt einen körperlichen Zustand bzw. ist ein körperlicher Zustand. So erzeugt z.B. Freude einen anderen Zustand als Wut.

Die Biochemie unseres Körpers wird beeinflusst von unseren Gefühlen, welche das Resultat unserer Gedanken sind. Das bedeutet, dass das was wir fühlen Einfluss auf unsere Muskeln, Nerven, Blutgefäße, Knochen, Organe und unser Herz. nimmt. Somit haben wir aber auch die Macht, mit unseren Gedanken auf unseren Körper positiv oder negativ einzuwirken.
Deshalb ist es so wichtig sich bewusst zu werden, welche Gedanken/Gedankenmuster habe ich, welche blockierenden Glaubenssätze prägen mich. Aber auch…. welche Fähigkeiten, Möglichkeiten, Eigenschaften schlummern in mir, die sich aufgrund meiner bisherigen Lebensgeschichte und meiner Gedankenmuster gar nicht entfalten konnten.

Krankheit will uns wachrütteln unser gewohntes Denk-Fühl-Verhaltensmuster außer Gefecht zu setzen und dem Neuen zum Durchbruch zu verhelfen.
Seien wir uns bewusst, dass Leben Wachstum und stetige Wandlung bedeutet.
Nehmen Sie sich bewusst mal die Zeit über nachstehende Fragen zu verschiedenen „Systemfehlern“ zu reflektieren:

MIGRÄNE

„Worüber zerbreche ich mir den Kopf?“
„Versuche ich angestrengt/kopfgesteuert etwas zu erreichen?“ – Ungesunde(r) Macht/Ehrgeiz?
„Versuche ich mit dem Kopf durch die Wand zu gehen?“ – Dickköpfigkeit?
„Versuche ich durch das Denken das Handeln zu ersetzen?“
Migräne als Ausrede?
„Kann ich mich gut abgrenzen?“
„Erkenne ich meine eigenen Bedürfnisse, und kann ich diese auch kommunizieren?“

TINNITUS

„Wem oder was will ich nicht mehr gehorchen?“
„Was will ich nicht hören/wahrnehmen?“
„Habe ich zuviel um die Ohren?“
„Sollte ich mehr auf meine innere Stimme hören?“

RÜCKENSCHMERZEN

„Welche Haltung wird von mir erwartet?“
„Welche emotionale oder existenzielle Last trage ich?“
„Fehlt mir der Halt?“
„Was bürde ich mir alles auf?“
„Wessen Last trage ich da evtl. mit?“
„Bin ich mir gegenüber aufrichtig?“
„Kann ich mir eingestehen, dass ich Unterstützung brauche?“

HAUT

„Fühle ich mich wirklich wohl in meiner Haut?“
„Habe ich eine Sehnsucht nach Nähe und gleichzeitig Angst vor Nähe?“
„Wie setze ich meine Bedürfnisse durch?“
„Was reizt mich in meinem Innersten, was ich bislang nicht gelebt habe?“
„Kann ich mich auf gesunde Weise abgrenzen?“
Liebe Leserin, lieber Leser ich wünsche Ihnen, einen achtsamen, wertschätzenden Umgang mit Ihrem „ICH-System“ und viele positive Gedanken und Gefühle!

Sehr gerne begleite und unterstütze ich Sie mit meiner Arbeit!

Ich freue mich auf Sie!

Martina Pinter

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertung(en)
Loading...